Tipps gegen Rückenschmerzen

Lange sitzende Tätigkeiten, falsche Belastungen und eine schlechte Körperhaltung machen sich irgendwann bemerkbar: Weit mehr als 50% der Bevölkerung in Deutschland klagen heutzutage über einen schmerzenden Rücken. Aktive Bewegungen und gezieltes Krafttraining ist meist der beste weg um den Schmerzen vorzubeugen. Folgend haben wir für euch einige Tipps zusammengeschrieben die zu einem gesünderen Rücken beitragen können.

 

Bleib in Bewegung

Bewegungen im schmerzfreien Bereich kann schmerzen abbauen! Bewege dafür einfach die Körperpartien die nicht vom Scherz betroffen sind. Dadurch wird die Durchblutung gefördert, schädliche Substanzen abtransportiert und Schmerz hemmende Stoffe produziert.

Auf Grund dessen ist eine längere Bettruhe bei Rückenschmerzen nicht sehr empfehlenswert.

Wer schon lange nicht mehr aktiv war, sollte sich im besten Fall eine fachliche Unterstützung dazu holen um von Anfang falsche Bewegungen zu vermeiden.

Entlaste die Wirbelsäule

Gib deiner Wirbelsäulenmuskulatur und dem Ischiasnerv die Chance sich zu entspannen.                             Lege dich z.B flach auf den Boden, Winkel die Beine im rechten Winkel an und bleib so bis zu 5 Minuten in der Entlastungsstellung liegen. In der Position nehmen die Bandscheiben Flüssigkeit für ihre Pufferfunktion auf.  Lass dir von einem Fachmann weitere geeignete Entlastungsstellungen für eine Schmerzfreie Lagerung zeigen.

Vermeide Schonhaltung

Die sogenannte Schonhaltung die man meist unbewusst bei Rückenschmerzen einnimmt, entspricht leider nicht der ausgeglichenen Körperhaltung. Dies sorgt in den meisten Fällen für Verspannungen in anderen Muskelgruppen, da die dadurch übermäßig beansprucht werden. Arbeite mit deinem Trainer an deiner Haltung!

Wärme bei Verspannungen

Wärme hilft bei verspannten Muskeln. Lege dir z.B ein Körnerkissen oder ein feuchtes Tuch auf die Schmerzende stelle. So kann die Wärme tief in das Gewebe eindringen, die Muskulatur durchbluten und entspannen.

Das richtige Training

Beim Training achtet der Trainer darauf, dass die betroffenen vorsichtig mobilisiert und verkürzte Muskeln gedehnt werden. Die entsprechende Rumpfmuskulatur sollte gekräftigt werden , um die Wirbelsäule sowie den Rumpf zu stärken.

Unterstützende Massagen

Eine Massage kann die Durchblutung der Muskulatur verbessern, das Nervensystem beruhigen und somit Verspannungen lösen. Damit die Massage anhaltend zur Linderung der Schmerzen beiträgt, sollte sie professionell beim Physiotherapeuten erfolgen.

Stress reduzieren

Psychische Belastungen führen zu Verspannungen und wirken sich über die Muskeln auf die Wirbelsäule aus.

Rückenschmerzen sollte man auch immer als ein wichtiges Warnsignal für zu viel Stress sehen.

Gewicht regulieren

Jedes überflüssige Pölsterchen am Bauch zieht deinen Körper in eine Hohlkreuz-Haltung und belastet so zusätzlich die Wirbelsäule.

Arztbesuch

Sollten deine Rückenschmerzen nach einigen Tagen schlimmer statt besser werden, suche deinen Arzt auf !

Der kann einen möglichen Bandscheibenvorfall oder andere Erkrankungen ausschließen.